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Information zur Babymassage Egal ob Hund, Wal oder Tiger- alle Säugetiere tun es: Sie reiben an ihren Neugeborenen. Das dient der Reinigung, stimuliert aber vor allem die Hautoberfläche. Man könnte auch sagen: Der Nachwuchs wird massiert. Der Grund: Das Baby kommt aus der Schwerelosigkeit des Mutterleibs und kann nur seinen Kopf und Schmerzen fühlen. Den eigenen Körper wahrzunehmen bedarf es einiger Übung, und Mama kann dabei helfen. Die Natur beginnt mit der Massage bevor das Baby geboren ist, durch schaukelnde und schwingende Bewegungen im Mutterleib. Die Babymassage ist die Fortsetzung dieser „Uterusmassage“. Babymassage ist auch seit jeher in vielen Kulturen (vor allem in Indien) verbreitet. In der westlichen Welt war sie lange Zeit in Vergessenheit geraten. Der Arzt Frederick Leboyer, der einige Jahre in Indien lebte, brachte die alte Tradition in den 80er Jahren wieder nach Europa, und seither erfreut sie sich großer Beliebtheit. Nach alter indischer Tradition massiert die Mutter die Tochter, die Tochter wiederum gibt ihr Wissen an ihre Tochter weiter usw. Die indische Babymassage kommt vom Herzen und fördert das seelische Wohlbefinden ihres Kindes. Sie ist eine wundervolle Möglichkeit ihrem Kind auf ganz einfache und natürliche Art Geborgenheit, Ruhe, Entspannung und Liebe zu geben. Die Babymassage unterscheidet sich grundsätzlich von medizinischer Massage, da alle Bewegungen sanft ausgeführt werden (Buchhinweis: „Sanfte Hände“ von F. Leboyer). Zärtliche Berührung steht im Vordergrund. Die Babymassage ist in erster Linie eine Sinneserfahrung für ihr Kind. Sie fördert aber neben dem seelischen Wohlbefinden auch das körperliche Wohlbefinden ihres Kindes. Die indisch- schwedische Babymassage beinhaltet auch einen therapeutischen Hintergrund. Sie ist Zielgerichteter und hat z.B. einen positiven Einfluss auf Unruhezustände, Schlafstörungen und sie kann auch zu einer Verringerung von Kolliksymptomen und Verdauungsproblemen führen., Diese Ergänzung zur indischen Babymassage beinhaltet Yoga und Fußreflexzonenmassage, sowie Anspannung und Entspannung in einem rhythmischen Wechsel. Dem Kind wird ein Rhythmusgefühl vermittelt, welches ihm erleichtert in den alltäglichen Ablauf zu finden. Vorteile der Babymassage Die Vorteile der Babymassage bestehen in der intensiven Stimulation der Haut. Sie ist das wichtigste Sinnesorgan, weil es die fundamentalen Impulse für die Entwicklung des neuralen Systems und die physiologische und psychische Entwicklung ist. Die Wirkung der Babymassage spürt ihr Kind in zwei Bereichen: Wirkung auf den Körper: Stärkt den Kreislauf Fördert die Verdauung Stärkt das Abwehrsystem Fördert die Gewichtzunahme (bei Frühgeborenen oft eingesetzt) Fördert die Wahrnehmungsfähigkeit Fördert ein gutes Körperbewusstsein Die Haut wird verstärkt durchblutet und belebt Stoffwechsel wird angeregt Die Muskulatur entspannt Wirkung auf die Seele - das Kind gewinnt Vertrauen
- es spürt Geborgenheit und Wohlbefinden
- es fühlt sich akzeptiert und geliebt
- das Selbstwertgefühl wird gestärkt
- die Beziehungsfähigkeit ihres Kindes wird gefördert
Wichtiges: Raum und geeignete Öle: - warm, ca. 24- 25 Grad
- Naturbelassene, Kaltgepresste Öle (Aprikosenkernöl, süßes Mandelöl)
- frei von Zugluft
- eventuell Heizstrahler
- abends mit Kerzenlicht
- im Sommer im Freien, Halbschatten
- keine Störungen, kein Telefon
Kontraindikationen: Nicht verheilter, entzündeter Nabel, hohes Fieber, Hunger, Schreien, Impfungen Wirkung auf die Bezugsperson Das Kind ist zwar Empfänger der Berührungen, der Massagebewegungen, die den kleinen Körper rhythmisch wiegen, ausstreichen und harmonisieren, jedoch hat die Massage auch einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Mutter oder den Vater.
entspannend stärkt die Intuition vertieft die Atmung sich mit dem Baby ganz vertraut machen schult die Achtsamkeit erhöht die „mütterliche“ Kompetenz Abbau von Unsicherheit Körpersprache des Kindes besser verstehen lernen Fördert negative Erfahrungen abzubauen und Vertrauen aufzubauen Bondingprobleme und Rebonding sie kommen zur Ruhe sie genießen
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